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Und dann behielten sie doch die Oberhand, die BSVer die in ihrem zweiten Spiel der Saison bei den angeschlagenen Reckern antreten durften. Die Jungs des BSV hatten in der angelaufenen Saison bislang nur ein einziges Mal die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Und dies dann auch ersatzgeschwächt und dann mit einem 8:8 in der Tasche. Das zweite Spiel wurde verlegt und jetzt ging es eben in den Teutoburger Wald. Recke präsentierte sich aber durchaus spielfreudig und griff in den Doppeln gleich durch. Da lediglich Markus Redbrake an der Seite von David Kried siegten, lag der BSV zu Beginn der Einzel leicht zurück. Diese gestalteten sich zunächst ausgeglichen auf beiden Seiten. Siege von Rolf, Neumeister und Krieg hielten den BSV aber im Rennen. Spitzenspieler Daniel Rolf checkte dann auch in seinen zweiten Einzelerfolg ein, doch brachte die starke Mitte des BSV und die gut besetzten unteren Bretter erst so richtig die Wende. Vier Spiele in Folge gingen dann an Blau-Weiß, Neumeister, Redbrake, Krieg und Beckmann ließen nichts mehr zu. Einzig leer in den Einzeln ging Manni Bals aus, der für seine bisweilen sehr guten Leistungen hauchdünn nicht belohnt wurde. Macht aber nichts, die Zähler für das Team sind im Sack! Zum Spielbericht.

Keinen glücklichen Tag erlebte die Reserve im dritten Meisterschaftsspiel gegen den SV Drensteinfurt, seineszeichens Absteiger aus der 1. Kreisklasse. Die Gäste, an den Brettern 1 und 2 sehr gut besetzt, trotzten den Blau-Weißen ein 7:7 Unentschieden ab. Knapp war die gesamte Begegnung. Spielführer Martin (Matza) Höggemann hatte jedoch vor der letzten Runde der Einzel bereits ein 8:5 für das BSV Quartett errechnet. Dass es nicht soweit kam, war im wesentlichen auf eine Verletzung von Spitzenspieler Karl Piochowiak zurückzuführen, die er sich im letzten Einzel nach bereits gewonnenen ersten Satz zuzog. Er musste das Spiel abbrechen, der Punkt ging an seinen Gegenüber und - das ist wohl noch schwerwiegender - steht mindestens die nächsten Wochen ebenfalls für die sportlichen Betätigungen nicht zur Verfügung. Keinen guten Tag hatte auch Martin Schwegmann, der irgendwie gegen die beiden Spitzenbretter des SV nicht zum Zuge kam. Eine Top Leistung brachte jedoch Matza Höggeman an den Tisch, der sich lediglich im Spiel gegen Brett 2 der Gäste geschlagen geben musste. Andreas Rottwinkel brachte ebenfalls zwei Punkte in die Partie ein. Zusammen mit der Punkteteilung in den Doppeln war es also zum Schluss rechnerisch ausgeglichen.

Erfahrung macht klug, so heißt es wohl im Volksmund. Mit Respekt fuhr das Team des BSV II nach Sassenberg. Wusste es doch aus der Vergangenheit, dass Sassenberg nicht nur sehr gut aufgestellt ist, sondern dass auch die Heimspiele dort alles andere als ein Spaziergang sind. Doch auch der BSV hat in seinem ersten Spiel bereits gezeigt, dass das Team gut vorbereitet ist auf die Saison. Es sollte sich also ein munteres, mitunter umkämpftes und auf augenhöhe geführtes Spiel entwickeln. Der Trumpf der BSVer spielt sich nach wie vor zu Beginn aus. Die Doppel. Karl Piochowiak und Matza (Martin) Höggemann blieben auch weiterhin als Doppel ungeschlagen und auch die ebenso als Spitzendoppel gehandelten Martin Schwegmann und Andreas Rottwinkel hatten etwas dagegen, dass die Punkte in Sassenberg blieben. In den Einzeln dann aber zunächst noch der Rückschlag. Gleich die beiden ersten Begegnungen gingen an die Sassenberger. Felke gewann gegen Schwegmann und Langkamp siegte gegen Piochowiak. Dass versprach also den langen Atem, der notwendig wurde, wollte man also zum Ziel kommen. Der Doppelschlag des BSV im Anschluss mit knappen Siegen von Höggemann und Rottwinkel sorgte dann wieder für etwas Luft. Und nachdem Piochowiak das Spitzenspiel gegen Felke gewann, sah es gar nicht mal so schlecht aus für den BSV. Der blieb aber auf der Hut. Langkamp gewann nämlich auch sein zweites Einzel gegen Schwegmann, hart umkämpft und hauchdünn im fünften Satz. Nun war es an den Brettern drei und vier im BSV sich im direkten Duell gegen ihre Pondonds zur Wehr zu setzen. Während Rottwinkel das Spiel bald im Griff hatte, musste sich Höggemann gegen Abeck lange quälen, behielt aber ebenso wie sein Teamgefährte die Oberhand. Der letzt Zähler durch Piochowiak gegen den zu diesem Zeitpunkt schon demoralisierten Schabhüser war dann noch Makulatur. Alles in allem ein tolles Spiel auf beiden Seiten, was für Sassenberg durchaus noch mehr Punkte bereit hielt. Beide Mannschaften freuen sich schon jetzt auf das Rückspiel.

Wortspiele sind nicht ihre Sache. Spiele am grünen Tisch schon eher. Auch im dritten Anlauf bleibt die dritte Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung auf der Erfolgsspur. Die Partie, an eigenen Platten ausgetragen, blieb zunächst nach den Doppeln noch ausgeglichen (Sieg für Höggemann/Schulze Topphoff Niederlage für Bauer/Müller). Müller war es auch, der im weiteren Verlauf starke Nerven benötigte. Was er auch tat, Es wurde irgendwie nicht an diesem Tage mit etwas zählbarem vergoldet. Dass die Niederlagen auf ihn jeweils erst im Entscheidungssatz einprasselten vermochten ihn nicht so recht zu trösten. Dann schon eher die aufmunternden Worte seine Teamgefährten Martin Höggemann, Dirk Bauer und Hubert Schulze Topphoff. Letzterer war es dann auch, der in einem klaren Dreisatzspiel gegen Naatz ein Einzel abgeben musste, aber mit zwei Siegen dennoch positiv gestimmt blieb. Alle anderen Einzel gingen widerspruchslos an den BSV. Der Glückwunsch der Abteilung war dem Quartett also sicher.

Nachdem bereits die zweite Herren gegen Rinkerode erfolgreich blieb, wollten und konnten die Jungs aus der Dritten dem nicht nachstehen. Im ersten Auswärtsspiel in der 3. Kreisklasse behielt das Quartett in  Blau-Weiß erneut eine weiße Weste. Lediglich Alfons Dartmann musste sich dem Gastgeber in seinem zweiten Einzel geschlagen geben. Zuvor mussten sowohl Dirk Bauer als auch Peter Müller über die volle Distanz, behielten aber letztlich die Punkte im Köcher. Damit bleibt der BSV weiterhin Spitze und Rinkerode noch ohne Erfolg.